Palais de Rumine — Lausanne
Sehenswürdigkeit 15 / 20 · Museen & Bibliothek · Eingeweiht 1906

Palais de Rumine — ein Florentiner Palast des Wissens

Ein Neorenaissance-Palast an der Place de la Riponne, entstanden aus dem Vermächtnis eines jungen Mannes — mit Museen für Naturwissenschaften, Archäologie und Geschichte, einer großen Bibliothek und dem Saal, in dem 1923 der Vertrag von Lausanne unterzeichnet wurde.

Foto: Wikimedia Commons
Palais de Rumine

Auf einen Blick

Lage
Place de la Riponne 6, 1005 Lausanne
Stadtzentrum
Öffnungszeiten
Di–So 10–17 Uhr
Montags geschlossen
Eintritt
Dauerausstellungen gratis
Wechselausstellungen CHF 8 / 5 · unter 26 Jahren gratis
Gratis-Tag
Erster Samstag im Monat
Zeitbedarf
1,5–3 Stunden
Ideal für
Familien · Wissenschaft · Geschichte

Öffnungszeiten und Preise geprüft am 21. Oktober 2026 — bitte vor Ihrem Besuch immer auf der offiziellen Website bestätigen.

Warum hingehen

Palais de Rumine

Gabriel de Rumine (1841–1871), ein junger Mann russischer Herkunft, der mit 30 Jahren starb, vermachte der Stadt 1.500.000 Franken für ein Gebäude „von öffentlichem Nutzen“. Den Architekturwettbewerb von 1889 gewann Gaspard André, und der Palast im Stil der Florentiner Renaissance wurde 1906 eingeweiht.

Heute beherbergt er das Naturéum (Geologie, Zoologie und Botanik), das kantonale Museum für Archäologie und Geschichte, weitere kantonale Sammlungen sowie die Kantons- und Universitätsbibliothek (BCU). Am 24. Juli 1923 wurde in seiner Aula der Vertrag von Lausanne unterzeichnet.

Geschichte

Die wichtigsten Daten

  1. 1871

    Gabriel de Rumine vermacht der Stadt 1.500.000 Franken.

  2. 1889

    Gaspard André gewinnt den Architekturwettbewerb.

  3. 1906

    Einweihung des Palastes.

  4. 1923

    Unterzeichnung des Vertrags von Lausanne in der Aula.

Museen unter einem Dach

Das Naturéum präsentiert die Naturwissenschaften — Geologie, Zoologie und Botanik — mit Sammlungen, die Kinder begeistern. Das kantonale Museum für Archäologie und Geschichte zeichnet die Vergangenheit der Region von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter nach.

Im Palast war früher auch die Universität Lausanne untergebracht, bevor sie auf den Campus am Seeufer umzog; die Bibliothek ist bis heute hier.

Schon gewusst?

1,5 Mio.Franken, 1871 von Gabriel de Rumine vermacht
1906Einweihung des Palastes
1923Vertrag von Lausanne, unterzeichnet in der Aula
GratisDauerausstellungen, an allen Öffnungstagen
Palais de Rumine

Besuch planen

Anreise

  • Metro m2, Haltestelle Riponne-M. Béjart (Ausgang direkt auf den Platz).
  • Zahlreiche Buslinien halten an der Riponne oder bei Bessières.

Unsere Tipps

  • Der Eintritt zu den Dauerausstellungen ist kostenlos.
  • Mittwoch- und Samstagvormittag füllt der Markt die Place de la Riponne.
  • Gehen Sie weiter hinauf zur Kathedrale, nur 5 Minuten entfernt.
In Google Maps öffnenKarte © OpenStreetMap-Mitwirkende — wird erst beim Klicken geladen.

Häufige Fragen

Ist der Palais de Rumine kostenlos?

Ja, für die Dauerausstellungen. Wechselausstellungen kosten CHF 8 (ermäßigt CHF 5) und sind für unter 26-Jährige sowie am ersten Samstag im Monat gratis.

Wann ist er geöffnet?

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Welche Museen befinden sich darin?

Das Naturéum, das kantonale Museum für Archäologie und Geschichte, weitere kantonale Sammlungen und die Bibliothek BCU.

Was geschah hier 1923?

Am 24. Juli 1923 wurde in der Aula der Vertrag von Lausanne unterzeichnet.

Wie komme ich hin?

Mit der Metro m2 bis Riponne-M. Béjart.

Offizielle Quellen

VisitLausanne.com ist ein unabhängiger Reiseführer. Die Angaben dienen der Reiseplanung; maßgeblich sind die oben genannten offiziellen Websites.